Mit gesunder Ernährung zu mehr Wohlbefinden

 

Wenn man meine Ernährung klassifizieren wollte, würde man wahrscheinlich irgendwo zwischen vollwertig und “alles in Maßen” landen. Ich bin kein Verfechter des erhobenen Zeigefingers und denke, dass das Leben Spaß machen und nicht alles so verbissen gesehen werden sollte. Auf diesem Motto baut auch meine Essensphilosophie auf. Ich ernähre mich hauptsächlich pflanzlich und versuche nur natürliche Zutaten für meine Rezepte zu benutzen. Ich mag aber sogenannte „Labels“ nicht, deswegen bezeichne ich mich weder als Vegetarier noch als Veganer. Für mich steht die Gesundheit im Fokus und nicht, was gerade so angesagt ist. Ich esse das was mir gut tut, und wenn ich merke, dass mein Körper mal wieder nach Eis schreit oder etwas Schokolade braucht, dann esse ich es auch ganz ohne Reue. Deswegen ernähre ich mich nicht typisch vegan gesund.

 

 

Vegan ist nicht gleich gesund

 

Veganes Essen kann nämlich ganz schön ungesund sein. Auch ungesunde Sachen wie Softdrinks, Süßigkeiten, Chips und frittiertes Essen wie Pommes oder Falafel sind zum Beispiel vegan, aber enthalten leider sehr wenig Nährstoffe. Deswegen bin ich auch weder 100% Veganer noch 100% Vegetarier. Ich esse zum Beispiel auch ab und an Kuchen mit Eiern, weil es mir schmeckt und auf Quark kann ich leider auch nicht verzichten. Möchte ich auch gar nicht, weil ich meine Ernährung nicht mit Labeln versehen möchte. Dennoch esse ich zu 90% schon vegetarisch und vegan, aber eben nicht zu 100%. Ich esse zum Beispiel Honig, weil er eine tolle antibakterielle Wirkungen hat und bei Brot achte ich eher darauf, dass es vollwertig ist und nicht, dass es vegan ist. Bei Kuchen ist es mir eigentlich wichtiger, dass er ohne raffinierten Zucker hergestellt ist als ohne Eier. Veganer Kuchen ist z.B. gar nicht so gesund wie man denkt. Er enthält immer noch weißen Haushaltszucker, Butter wird durch Margarine ersetzt und die Eier meistens durch Sojaprodukte, die ich auch meide. Wenn ich doch mal einen veganen Kuchen backe, dann ersetze ich den Zucker durch Kokosblütenzucker oder Ahornsirup, die Butter wird durch Nussmus oder Kokosöl ersetzt und für die Eier nehme ich Chiasamen oder gemahlene Leinsamen. Ich versuche die Dinge nicht einfach nur „vegan“ zu machen, sondern ihren Nährstoffwert zu erhöhen. Es muss nämlich nicht immer vegan sein, sondern einfach gesund und mit vielen Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen.

 

Bei mir steht die Gesundheit im Vordergrund und wenn man sich überwiegend fleischlos und ohne Milchprodukte ernährt, dann ist einem schon echt geholfen. Die anderen 10% kann man dann auch gerne alles das Essen, was vielleicht weniger gesund ist, aber einfach schmeckt. Da ich jedoch weiß, dass mir gewisse Dinge einfach nicht gut tun, ernähre ich mich meistens rein pflanzlich. Einfach weil ich mich dadurch besser fühle.

 

 

Zucker, der heimliche Feind der gesunden Ernährung

 

Diabetes 2 ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen der westlichen Welt. Deswegen verzichte ich so gut es eben geht auf raffinierten Zucker und benutze lieber natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup, Honig, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft oder Datteln. Diese haben zwar auch einen hohen Zuckergehalt, stecken aber voller Vitamine und Nährstoffe. Im Ahornsirup oder Kokosblütenzucker steckt zum Beispiel Magnesium, Potassium, Kalzium oder auch Eisen. Wer hätte gedacht, dass Süßes gar nicht so schlecht ist?

 

 

 

Ballaststoffreiche Kohlenhydrate

 

Bei Kohlenhydraten setze ich allgemein lieber auf Vollkorn-Produkte anstatt auf weißen Reis oder Pasta, denn die in Vollkornprodukten enthaltenen Ballaststoffe halten viel länger satt und schmecken meiner Meinung nach auch besser.  Ich liebe frisch gebackenes Roggenbrot und toppe es am liebsten mit Avocado, ein wenig Meersalz und einem Spritzer Limettensaft. Des Weiteren liebe ich Gemüse-Alternativen zu Reis und Pasta wie Zucchini-Nudeln oder Blumenkohl-Reis. Klingt komisch, schmeckt aber himmlisch.

 

 

 


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